Datenschutz (QM)

Die ärztliche Schweigepflicht, der Datenschutz und die Datensicherheit sind elementare Bestandteile einer ordnungsgemäßen Praxisführung.

Insbesondere der Umgang mit vertraulichen Patienteninformationen hat verschiedene rechtliche Grundlagen.

Eine dieser Grundlagen stellt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) dar. Danach gehören vor allem Gesundheitsdaten zu den besonderen personenbezogenen Daten (§ 3 Abs. 9 BDSG), für deren Erhebung, Verarbeitung und Nutzung hohe Sicherheitsanforderungen gelten.  

 

Seit Mai 2018 Datenschutzbeauftragte in der Praxis verpflichtend

Arbeiten in einer Praxis mehr als neun Personen, muss zwingend ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden.

Auf die leichte Schulter sollten Praxisinhaber diese Verpflichtung auch nicht nehmen. Kommt eine Praxis, die das Kriterium der Angestelltenzahl erfüllt und einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss, dieser Pflicht nicht nach, gilt das als Ordnungswidrigkeit.

Sie kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Da Gesundheitsdaten generell als besonders schützenswert einzustufen sind, sollten Ärzte jedoch unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung überlegen, ob nicht auch bei einer geringeren Zahl Beschäftigter grundsätzlich eine Person damit beauftragt wird, sich um den Datenschutz in der Praxis zu kümmern.

Inhalte "Datenschutzbeauftragte"

  • Ärztliche Schweigepflicht
  • Datensicherheit
  • Lösungsansätze
  • Patientenrechtgesetz
  • Problemfelder
  • Rechtliche Grundlage

Preis 

  • Mitglied im Hausärzteverband Nordrhein: 94,00 EUR pro Kurs / MFA   
  • Nicht-Mitglied im Hausärzteverband Nordrhein: 136,00 EUR pro Kurs / MFA

Anmeldung

Sichern Sie sich Ihren persönlichen Seminarplatz und melden sich online für die Fortbildung an:

 

Online-Anmeldung

 

Fortbildungskalender